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Der ÖFB-Präsident sah auch ein Steigerung © APA (Pfarrhofer)

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat den Auftritt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag gegen Deutschland mit

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat den Auftritt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag gegen Deutschland mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. "Auch wenn das Resultat nicht zufriedenstellend war - das Match und die Performance waren absolut überzeugend", erklärte der Oberösterreicher.

Die Steigerung der ÖFB-Kicker im Vergleich zu den März-Partien war für Windtner mit der Prominenz des Gegners erklärbar. "Ein Match gegen Deutschland ist für die Spieler ein außergewöhnliches Match, in dem sie außergewöhnliche Leistungsgrenzen erkennen lassen. Da hat man auch gesehen, welches Potenzial sich in dieser Mannschaft befindet."

Windtner gab aber auch zu, dass die Abwesenheit von Marko Arnautovic und das dadurch verbesserte mannschaftsinterne Klima einen Beitrag geleistet haben könnte. "So linear darauf zu schließen, wäre überzogen. Aber es ist klar, dass der Teamgeist diesmal besser war", sagte der 60-Jährige. Was diese Erkenntnis für künftige ÖFB-Kaderzusammenstellungen bedeuten könnte, wagte Windtner nicht zu prophezeien. "Daraus die Schlüsse zu ziehen, ist Sache des Teamchefs."

Dietmar Constantinis Position im Rennen um einen Vertrag über 2011 hinaus scheint sich trotz des Deutschland-Spiels nicht entscheidend verbessert zu haben. "Für sein Standing hat diese Partie keine besondere Bedeutung. Er ist vor dem Deutschland-Spiel nicht infrage gestanden und tut es auch jetzt nicht. Ich ziehe auch nicht nach einem Match Bilanz, sondern werde mich mit ihm nach dem Quali-Ende zusammensetzen", kündigte Windtner an.

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