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Philipp Schörghofer in fremden Gewässern © APA (Gindl)

Im Zuge ihres fünftägigen Trainingskurses in Lienz sind die ÖSV-Alpin-Athleten der Riesenslalom- und Kombigruppe am Mittwoch

Im Zuge ihres fünftägigen Trainingskurses in Lienz sind die ÖSV-Alpin-Athleten der Riesenslalom- und Kombigruppe am Mittwoch ins (Wild-)Wasser gegangen. Beim Kajakfahren in der Osttiroler Isel machten Hannes Reichelt, Philipp Schörghofer und Co. auch im kühlen Nass gute Figur. Die starken Regenfälle taten dem sportlichen Erlebnis keinen Abbruch.

"Es war voll lässig, ich bin zum ersten Mal Kajak gefahren. Es ist eine wirklich coole Sache. Nicht nur Wasser in Schneeform, auch in dieser Form taugt's mir", sagte Hannes Reichelt. "Das Besondere am Kajakfahren aus Trainings-Sicht ist, dass wir gleichzeitig Oberkörpertraining und Gleichgewichtstraining machen", meinte der WM-Zweite im Super-G. "Eine neue Sportart zu lernen ist auch gut für den eigenen Sport, weil man gefordert ist und der Körper wieder lernt zu lernen."

Für Philipp Schörghofer war das Wildwasser-Abenteuer eine riesige Herausforderung, obwohl er schon vergangenes Jahr hier gefahren war. "Es ist zwar schon leichter gegangen, aber das Wasser hat so eine gewaltige Kraft", meinte der Salzburger, der wie Reichelt, Stephan Görgl, Bernhard Graf, Matthias Mayer, Christoph Nösig und Björn Sieber zum Paddel gegriffen hatte.

ÖSV-Konditionstrainer Roland Brunner hatte das Kajaktraining in erster Linie als Spaß und Abwechslung zum Krafttraining und zu den Ausdauereinheiten ins Programm genommen. "Der Hintergedanke ist, dass der Rumpf stark gefordert und trainiert wird, was fürs Skifahren sehr wichtig ist. So können wir Spaß und Krafttraining gut verbinden. Im Vergleich zum Vorjahr sind große Fortschritte bei den Athleten zu sehen, sie haben sich auch im Kajakfahren merklich verbessert."

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