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Ex-FIFA-Offizieller Mohamed Bin Hammam © APA (epa)

Der Präsident des Fußballverbandes von Surinam, Louis Giskus, hat am Donnerstag zugegeben, nach einem Treffen mit dem

Der Präsident des Fußballverbandes von Surinam, Louis Giskus, hat am Donnerstag zugegeben, nach einem Treffen mit dem ehemaligen FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam einen Umschlag mit 40.000 US-Dollar (27.371 Euro) sowie einen Projektor und einen Laptop erhalten zu haben.

Giskus kooperiert bei den Untersuchungen des Fußball-Weltverbandes (FIFA) gegen den indes suspendierten Bin Hammam sowie Jack Warner, den ehemaligen Präsidenten des Verbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF), mit der FIFA. Er will die Geschenke von Jason Sylvester erhalten haben, einem ebenfalls suspendierten Offiziellen des Karibischen Verbandes (CFU). "Sylvester sagte, dass die Geschenke der Entwicklung des Fußballs in Surinam dienen sollen", erklärte Giskus.

Zuvor hatte bereits der Fußballverband von Puerto Rico erklärt, Geld erhalten zu haben. Beide Verbände haben angeboten, die Präsente wieder zurückzugeben.

Die FIFA hat mittlerweile die Suspendierung des auf Warner als CONCACAF-Präsident gefolgten Lisle Austin von Kontinental- auf weltweite Ebene ausgedehnt. Eine nähere Begründung wurde nicht gegeben.

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