vergrößernverkleinern
Vier Teams kämpfen um zwei Plätze in Erster Liga © APA (Pfarrhofer)

WSG Wattens und die Vienna gehen am Samstag mit Zu-Null-Guthaben in die entscheidenden Rückspiele der Relegation zur

WSG Wattens und die Vienna gehen am Samstag mit Zu-Null-Guthaben in die entscheidenden Rückspiele der Relegation zur Fußball-Ersten-Liga. Die Tiroler starten im Alpenstadion das Duell der Regionalliga-Vizemeister mit BW Linz bei 1:0, die Wiener reisen mit einem 3:0 zum Ostliga-Meister SC/ESV Parndorf ins Heideboden-Stadion.

Raphael Rathfuss, Philipp Hosiner und Rade Djokic nährten am Donnerstag vor über 5.500 Zuschauern auf der Hohen Warte mit ihren Toren im Finish die blaugelben Hoffnungen, nach acht Jahren der Absenz und dem Wiederaufstieg 2009 eine dritte Saison in der Ersten Liga zu bleiben. "Es ist noch nichts entschieden", warnte Vienna-Coach Alfred Tatar vor allzu großer Euphorie. Er weiß, dass "die Parndorfer bis zum Schlusspfiff stets brandgefährlich waren und unter Wert geschlagen wurden".

Die Burgenländer ärgerten sich ob der vergebenen Chance. "Es war ein ausgeglichenes Hin-und-Her-Spiel", meinte Parndorf-Trainer Simon Knöbl. Sein Team habe das Tor machen wollen, sei dafür aber bestraft worden. "Das 0:3 ist jetzt eine ganz schlechte Ausgangslage. Wir müssen riskieren", weiß Knöbl.

Noch mehr Spannung verspricht Wattens gegen Linz. WSG-Coach Roland Kirchler trauerte einem zweiten Tor in Linz nach, sieht aber das 1:0 vom Hinspiel "als kleinen Vorteil" und seine Mannen als "leichten Favoriten". "Unser Vorteil ist, dass wir nicht auf Teufel komm raus stürmen müssen", glaubt der Ex-Teamspieler.

Die Blauweißen, die noch nie in der zweithöchsten Spielklasse aufgestiegen sind, haben die Flinte keineswegs ins Korn geworfen. "Wir sind zur Hälfte 0:1 zurück, haben schon öfter Spiele gedreht. Es liegt uns, mit dem Rücken zur Wand zu stehen", sagt BW-Interimstrainer Gerald Perzy voll Selbstvertrauen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel