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Platzsturm noch lange nicht aufgearbeitet © APA (Oczeret)

Knapp drei Wochen nach dem Platzsturm im Wiener Hanappi-Stadion machen Polizei und Justiz ernst. Laut einem Bericht der "Kronen

Knapp drei Wochen nach dem Platzsturm im Wiener Hanappi-Stadion machen Polizei und Justiz ernst. Laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" hat es Freitag früh im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hausdurchsuchungen in der Wiener Fanszene gegeben. Bei den Verdächtigen wurden Computer und Handys beschlagnahmt, die Ermittlungen laufen in Richtung Landfriedensbruch.

Die Polizei hat die Razzien gegenüber der APA - Austria Presse Agentur bestätigt. Dabei wurden laut "Kronen Zeitung" zeitgleich sieben Wohnungen von mutmaßlichen Rädelsführern durchsucht. Man erhofft sich Beweise, dass der Platzsturm organisiert war. Die Ermittlungen werden vom Wiener Staatsanwalt Hans-Peter Kronawetter geleitet. Bei Verurteilungen sollen bis zu zwei Jahre Haft bzw. saftige Geldstrafen drohen.

Am 22. Mai hatten Fans aus dem Rapid-Fansektor während des Wiener Derbys gegen die Austria mit einem Platzsturm für einen Riesenskandal gesorgt. Die Partie, in der es zu diesem Zeitpunkt 2:0 für die Austria stand, war daraufhin in der 26. Minute abgebrochen worden. Rapid war danach vom Strafsenat der Bundesliga zu zwei Heimspielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie einer Geldstrafe in der Höhe von 50.000 Euro verurteilt worden.

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