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Austria-Coach Daxbacher geht in die nächste Saison © APA (Archiv/Hochmuth)

Nach Meister Sturm Graz, Salzburg und Mattersburg, die am Pfingstmontag das Training aufgenommen haben, starteten am Dienstag

Nach Meister Sturm Graz, Salzburg und Mattersburg, die am Pfingstmontag das Training aufgenommen haben, starteten am Dienstag auch Austria Wien, Wacker Innsbruck und Aufsteiger Admira ihre Vorbereitungen auf die neue Fußball-Bundesliga-Saison. Die Violetten konnten den Wiederbeginn auf einem Nebenplatz der Generali Arena kaum erwarten.

Als Trainer Karl Daxbacher pünktlich um 9.30 Uhr den Rasen betrat, waren die Spieler längst intensiv mit einer "Hösche" beschäftigt. Die erste Einheit dauerte rund 90 Minuten. Am Nachmittag folgte ein zweites Training, auch am Mittwoch und Donnerstag wird im Hinblick auf das Jubiläumsspiel anlässlich "100 Jahre FK Austria Wien" gegen die "Figo All Stars" (Freitag, 20.30 Uhr) täglich zweimal geübt. Karten für das prominent besetzte erste Testspiel sind in den violetten Fanshops (Praterstraße 59 und Generali Arena) erhältlich.

Daxbacher lässt derzeit viel mit dem Ball arbeiten, aber dabei das Krafttraining nicht zu kurz kommen. Bis zum ersten Pflichtspiel am 14. Juli (Europa League) bleiben viereinhalb Wochen. "Daher müssen wir die Zeit intensiv nützen", sagte der Niederösterreicher, dessen ÖFB-Teamspieler noch bis Donnerstag Urlaub haben.

Neben Junuzovic und Co. fehlten am Dienstag zum Trainingsauftakt auch Fabian Koch, der nach Blinddarmdurchbruch erst am Dienstag das Spital verließ, und Marko Stankovic, der nach einer Mittelohrentzündung zuletzt zehn Tage krank war und noch nicht trainieren darf. Unter den 19 Mann, die Daxbacher am Dienstag zum Wiederbeginn begrüßte, befanden sich auch die drei Neuen Kaja Rogulj sowie Alexander und Pascal Grünwald.

Die Ankündigung des Lokalrivalen Rapid, nach dem jüngsten Lokalschlager wegen des Platzsturms mit dem Derby ins Happel-Stadion zu übersiedeln, hat für die Austria keine Konsequenz. Die Favoritener haben in den vergangenen zwei Jahren in der Generali Arena mit dem Ausbau der Tribünen, der Infrastruktur und des Sicherheitskonzepts einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert.

"Wir haben seit der Eröffnung der neuen Osttribüne im Herbst 2008 keine Vorfälle gehabt. Die Generali Arena ist unsere Heimstätte, im Happel-Stadion ist der Heimvorteil nicht gegeben. Wir bleiben mit den Derbys in Favoriten", erklärte AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der darauf hinwies, dass sein Verein alle Auflagen der Bundesliga, der UEFA und der MA 36 (Veranstaltungbehörde) erfülle. Einen wirtschaftlichen Gewinn im Prater gebe es erst bei 25.000 verkauften Eintrittskarten.

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