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Arnautovic hat sich in England einen Namen gemacht © APA (dpa)

Dass ÖFB-Legionär Marko Arnautovic neben und auf dem Rasen zu den Problemboys zählt, hat sich bis nach England

Dass ÖFB-Legionär Marko Arnautovic neben und auf dem Rasen zu den Problemboys zählt, hat sich bis nach England herumgesprochen. Die Tageszeitung "The Guardian" hat ihn in einer Rangliste der "unerwünschtesten Spieler" aufgenommen. Der exzentrische Mann für die Offensivabteilung ist nur einer von fünf Kickern, die in der Liste der Berücksichtigen ihr Geld auf dem europäischen Festland verdienen.

Neben Arnautovic, der in der vergangenen Saison im Werder-Dress nur drei Tore erzielt hat, sind das Marco Motta (Udinese Calcio), Masimo Maccarone (Sampdoria Genua), Hans-Jörg Butt (Bayern München) und Albert Streit (FC Schalke 04). Der "Guardian" erinnerte sich in seiner Beurteilung an die Einschätzung von Portugals früheren Inter-Coach Jose Mourinho, der über seinen Ex-Schützling gesagt hatte: "Er hat eine Einstellung wie ein Kind".

Arnautovic war von Twente Enschede (2006 bis 2009) zu Inter gewechselt und von dort im Sommer 2010 zu Werder Bremen übersiedelt. Die niederländischen Medien hatten den 22-Jährigen einst als "neuen Zlatan Ibrahimovic" gepriesen. Davon ist heute nicht mehr viel geblieben. Das technisch begabte Enfant terrible erreichte mehr durch Eskapaden als durch Tore mediale Aufmerksamkeit.

Der Österreicher, der in Bremen mit Rückkehrer Markus Rosenberg einen Rivalen um ein Leiberl mehr erhalten hat, befindet sich im "Guardian" in zweifelhafter guter Gesellschaft. Im Kreis der "Enttäuschungen" befinden sich auch so bekannte Namen wie Christian Poulsen (Liverpool FC), Manuel Almunia, Niklas Bendtner, Sebastien Squillaci (alle Arsenal), Shaun Wright-Phillips (Manchester City), Robbie Keane (Tottenham), El-Hadji Diouf (Blackburn) etc.

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