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Kommissions-Chef Barroso hilft UEFA-Boss Platini © APA (epa/Archiv)

Jose Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Kommission, hat am EU-Sitz in Brüssel mit UEFA-Chef Michel Platini mehrere

Jose Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Kommission, hat am EU-Sitz in Brüssel mit UEFA-Chef Michel Platini mehrere aktuelle Themen des Fußballs erörtert. Auf der Tagesordnung standen der Kampf gegen Spielmanipulationen, die Bedeutung der Nationalteams und das finanzielle Fair Play der Vereine. Letzteres führt der Europa-Verband stufenweise bis 2013 ein.

Barroso sicherte Platini in allen drei Punkten seine volle Unterstützung zu, wobei ihm besonders die Fußball-Finanzen am Herzen liegen. Das Fair-Play-System soll die Clubs in wirtschaftlich harten Zeiten zu einer vernünftigeren Ausgabenpolitik führen. "Ich bin sehr froh, in meiner zweiten Amtszeit die exzellenten Arbeitsbeziehungen mit den EU-Institutionen und der Europäischen Kommission im Speziellen fortsetzen zu können", sagte Platini nach dem Gespräch.

Der Franzose, der den Portugiesen schon zum zweiten Mal traf, wies darauf hin, dass sich seit dem Bosman-Urteil viel verändert habe, und die UEFA und er persönlich sehr darum bemüht seien, dass die fruchtbare Zusammenarbeit in Punkten beiderseitigen Interesses andauert. Breiten Raum nahmen auch das hochaktuelle Thema der Spielmanipulationen und die Integrität des Sports ein. Beide Präsidenten waren einander einig, dass hier die Unterstützung der nationalen Regierungen von entscheidender Bedeutung sei.

Barroso identifizierte sich auch mit dem Lieblingsthema Platinis, das die Förderung und Entwicklung der Nationalteams zum Ziel hat. "Die Länderauswahlen reflektieren die Kerngedanken der EU, deren Schutz ist elementar für eine gesunde Entwicklung des Fußballs in Europa", sagte der portugiesische EU-Präsident.

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