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Doppelweltmeisterin Elisabeth Görgl auf dem Rad © APA (ÖSV)

Sie klettern, fahren im Wildwasserkanu, radeln und boxen. Österreichs alpine Skirennläufer bereiten sich auf den Weltcup-Winter

Sie klettern, fahren im Wildwasserkanu, radeln und boxen. Österreichs alpine Skirennläufer bereiten sich auf den Weltcup-Winter vor. Nachdem die Herren-Kombigruppe vergangene Woche in Osttirol im Wildwasser abtauchte, haben die ÖSV-Damen in Erpfendorf die Tiroler Berge mit dem Mountainbike unsicher gemacht. Den Vogel schießen kommende Woche die Herren mit einem Boxtraining in Wörgl ab.

Das Nationalteam wird vom 20.-23.Juni im Boxleistungszentrum Wörgl mit Österreichs besten Boxern ein viertägiges gemeinsames Training durchführen. Um optimales Training zu garantieren, wird der neue Bundestrainer Adolf Angerik das Training leiten. Dieses gemeinsame Boxtraining soll für die Skirennläufer neue Impulse hinsichtlich Aktionsschnelligkeit, Reaktion und Kondition bringen. Die Boxer profitieren in erster Linie von der Gewandtheit, spezifischen Schnelligkeit und Ausdauer der Skirennläufer. Ein klassisches "Sparring" wird es zum Glück der Skifahrer aber natürlich nicht geben.

Die alpinen Damen ließen es weniger martialisch angehen, auch wenn es Doppelweltmeisterin Elisabeth Görgl, Anna Fenninger und Co. auf dem dem neuen Lisi-Osl-Trail in Kirchberg ordentlich krachen ließen. Auf einer Länge von 2.300 Metern war ein Höhenunterschied von 450 Metern zu überwinden. "Die Trailfahrt war für mich auch etwas Neues, sehr spannend und Adrenalin geladen, was auch dem Skifahren sehr nahe kommt", urteilte Görgl. "Gerade das Downhillfahren auf den Holzrampen mache ich eher selten, das war schon sehr speziell."

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