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Die Hahnenkamm-Kombination bleibt am Leben © APA (Archiv/Parigger)

Seit der Terminkonferenz des Internationalen Skiverbandes (FIS) Anfang Juni in Portoroz steht fest, dass es bei den

Seit der Terminkonferenz des Internationalen Skiverbandes (FIS) Anfang Juni in Portoroz steht fest, dass es bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel weiterhin die klassische Kombination geben wird. Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Skiclubs (K.S.C.), hat sich erfreut darüber gezeigt. Gleichzeitig wurde auch das Plakat für die kommenden Rennen vom 20. bis 22. Jänner 2012 präsentiert.

Zuletzt war diskutiert worden, am Freitag anstelle des Super-G eine Super-Kombination in Kitzbühel anzusetzen. "Für uns ist die klassische Kombination aber die Seele der Hahnenkammrennen", betonte Huber. "Jetzt ist die Zufriedenheit groß, auch dass es weiterhin einen Super-G geben wird." Wobei Huber auch feststellte, dass es keinen Streit gab, sondern nur heftige Diskussionen. "Auch die Argumente für eine Superkombination haben ihre Berechtigung." Auch im kommenden Jänner besteht somit das Hahnenkamm-Programm aus Super-G am Freitag, Abfahrt am Samstag und dem abschließendem Slalom am Sonntag, der mit der Abfahrt "kombiniert" wird.

Präsentiert wurde auch das Plakat für die 72. Auflage der Hahnenkammrennen, das diesmal von der deutschen Künstlerin Stephanie Scholz stammt. "Ein tolles Motiv", sagte der K.S.C.-Präsident, "es zeigt die Verletzlichkeit der Athleten. Das passt nach den schweren Stürzen in den vergangenen Jahren besonders gut."

Weil 2012 zeitgleich mit den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel auch die ersten Olympischen Weltjugendspiele in Innsbruck stattfinden, hat sich der Kitzbüheler Skiclub entschlossen, alle wettkampffreien Athleten und Betreuer der Jugendspiele zu den Hahnenkammrennen einzuladen. Außerdem wird am am 22. Jänner erstmals in Kitzbühel der von der FIS eingeführte "World Snowday" zelebriert.

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