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Sturm bangt um Heimrecht © APA (Leodolter)

Österreichs Fußball-Topclubs fiebern der Auslosung für die kommenden Europacup-Bewerbe entgegen. Am Montag werden im

Österreichs Fußball-Topclubs fiebern der Auslosung für die kommenden Europacup-Bewerbe entgegen. Am Montag werden im UEFA-Hauptquartier in Nyon die ersten zwei Qualifikationsrunden für Champions und Europa League gelost. Sturm Graz steigt im Anlauf auf die lukrative Gruppenphase der "Königsklasse" ebenso in der zweiten von vier Quali-Runden ein wie Salzburg und die Austria in der Europa League.

Sturm könnte als in dieser Phase gesetztes Team am 12./13. Juli (Hinspiel) bzw. 19./20. Juli (Rückspiel) unter anderem auf die Meister aus Ungarn (Videoton FC Fehervar), Aserbaidschan (Neftschi Baku), Lettland (Skonto Riga) oder Bosnien-Herzegowina (Borac Banja Luka) treffen. Mögliche "leichte" Gegner sind die Champions aus Island (Breidablik), Färöer (Torshavn) oder die beiden Sieger der nur aus vier Teams bestehenden ersten Qualifikationsrunde.

Probleme könnten sich für Sturm ergeben, falls das erste Spiel zu Hause gelost wird. Da die Grazer UPC Arena aufgrund der Football-WM in Österreich bis Mitte Juli nicht zur Verfügung steht, müssten die Steirer auswandern. Als möglicher Ersatzspielort stünde Klagenfurt parat. Sturm wird deshalb versuchen, das Heimrecht zu tauschen, um in der heimischen Spielstätte antreten zu können.

Salzburg und die Austria sind in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation in den Top Drei der Setzliste, Spieltermine sind der 14. und 21. Juli. Insgesamt 80 Teams befinden sich vor der Auslosung im Topf, darunter viele aus Osteuropa. Beide Clubs müssen sich in der Woche vor dem Meisterschaftsauftakt am 16./17. Juli deshalb auf möglicherweise weite Reisen einstellen. Die SV Ried steigt als Cupsieger erst in der dritten Qualifikationsrunde (28. Juli/4. August, Auslosung 15. Juli) ein. Die Innviertler sind da aber ungesetzt.

In der Champions League sind ebenso wie in der Europa League drei Qualifikationsrunden sowie das Play-off zu überstehen, ehe es in der Gruppenphase weiter geht.

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