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Der Elf von Silvia Neid wird am meisten zugetraut © APA (dpa)

Österreich ist bei der Frauen-Fußball-WM in Deutschland nur Zuschauer. Trotzdem ist der Blick von ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik

Österreich ist bei der Frauen-Fußball-WM in Deutschland nur Zuschauer. Trotzdem ist der Blick von ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer und Co. aber von 26. Juni bis 17. Juli in Österreichs Nachbarland gerichtet. "Der Gastgeber wird auch aufgrund des Heimvorteils Weltmeister", rechnet der 40-jährige Thalhammer mit einem Titelgewinn Deutschlands. Und mit dieser Meinung ist er lange nicht allein.

Der Sportliche Leiter des Nationalen Zentrums für Frauenfußball wird sich selbst ein bis zwei Partien vor Ort anschauen, welche ist aber noch offen. "Im Eröffnungsspiel vor 73.000 Zuschauern in Berlin zu spielen, das ist schon eine tolle Geschichte", ist sich Thalhammer bewusst.

Das ÖFB-Team hatte in der Qualifikationsgruppe 5 mit zehn Punkten hinter England (22 Punkte) und Spanien (19) sowie vor der Türkei (7) und Malta (0) Rang drei belegt und wird auf solch einen Auftritt noch länger warten müssen. "Bezüglich einer WM-Teilnahme hat Ernst Weber immer gesagt, dass es fast unmöglich ist. Kurzfristig ist es relativ schwierig. Mittel- und langfristig aber, wenn die Akademie Früchte trägt, denke ich, dass es realistisch sein könnte", sagte der ÖFB-Frauen-Teamchef, der Ende April die Nachfolge des am 6. April verstorbenen Weber angetreten hatte.

Genauso wie Thalhammer setzt auch Bruno Mangl auf die von Silvia Neid betreute deutsche Auswahl. "Ja, sie werden Weltmeister", gab der Obmann von Meister Neulengbach eine Prognose ab. Die USA dürfe man allerdings nicht unterschätzen.

Die langjährige rot-weiß-rote Team-Kapitän und Bayern-Spielerin Nina Aigner denkt auch, dass Deutschland das Triple schaffen wird. "Deutschland ist eine Turniermannschaft und hat außergewöhnliche Spielerinnen. Und mit dem Publikum im Rücken, das ist schon ganz was Besonderes, alles andere wäre eine Überraschung für mich", meinte Aigner.

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