vergrößernverkleinern
Knapp fünf Monate nach Chamonix-Sturz © APA (Hochmuth/Archiv)

Knapp fünf Monate nach seinem schweren Sturz Ende Jänner in Chamonix und dem Bruch des äußeren Schienbeinkopfes im linken

Knapp fünf Monate nach seinem schweren Sturz Ende Jänner in Chamonix und dem Bruch des äußeren Schienbeinkopfes im linken Knie hat Georg Streitberger nun seine Ski wieder angeschnallt. Seit Dienstag bereitet sich der Weltcup-Zweite im Super-G auf dem Hintertuxer Gletscher auf die kommende Saison vor.

"Mir geht's sehr gut. Ich war auch schon bei den Konditionskursen dabei und konnte problemlos trainieren", berichtete der Salzburger. Streitbeger war vergangenen Winter einer jener ÖSV-Herren gewesen, die sich in einer einzigartigen Pechserie schwer verletzt hatten. Streitberger, Hans Grugger, Mario Scheiber und Marcel Hirscher hatte es dabei innerhalb weniger Wochen vor der Weltmeisterschaft "erwischt", bei der Garmisch-WM selbst dann auch noch Benjamin Raich. Streitberger war vergangenen Winter so stark gefahren, dass er auch lange nach seiner Verletzung noch die Super-G-Wertung anführte.

Streitberger verspürte beim ersten Schneetraining zusammen mit den Kollegen Romed Baumann, Joachim Puchner, Max Franz und Otmar Striedinger zwar zunächst noch leichte Schmerzen, "aber das ist zu diesem Zeitpunkt normal". Richtig los geht die Saison-Vorbereitung ohnehin erst Mitte August in Chile. "Dort möchte ich richtig in das Abfahrts- und Super-G Training einsteigen." Streitbergers Ziele: "Jede Saison beginnt bei Null. Ich möchte mit der Form vor meiner Verletzung in die Saison starten, damit irgendwann der Einser im Ziel aufleuchtet."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel