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Teamspieler Choi Sung-kuk mit Eingeständnissen © APA (Archiv/epa)

Südkoreas Regierung will die heimische K-League aufgrund der schleppenden Ermittlungen im Wettskandal "im schlimmsten Fall"

Südkoreas Regierung will die heimische K-League aufgrund der schleppenden Ermittlungen im Wettskandal "im schlimmsten Fall" aussetzen. Dies bestätigte der für Sport zuständige Vize-Minister Park Sun-kyoo am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap. Sollten Fußball-Profis ab Juli beim Versuch von Spielabsprachen ertappt werden, sollen ihre Clubs auch aus der Liga ausgesperrt werden.

Südkoreas Topliga wird aktuell von einem riesigen Wettskandal erschüttert. Erst Mittwoch gab Teamspieler Choi Sung-kuk zu, bei einem Treffen mit anderen Spielern im vergangenen Jahr über die Manipulation von Spielen diskutiert zu haben. Bis 7. Juli haben Betroffene noch Zeit, mit den Behörden zu kooperieren. Die Staatsanwälte wollen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen bis zu diesem Datum bekanntgeben.

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