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ÖSV-Team liebt es bergab © APA

Alternatives Trainingsprogramm steht auch auf dem Sommerplan von Österreichs Skispringern. Nach Sprungeinheiten in Ramsau und

Alternatives Trainingsprogramm steht auch auf dem Sommerplan von Österreichs Skispringern. Nach Sprungeinheiten in Ramsau und Bischofshofen übten sich Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer und Co. am Mittwoch und Donnerstag beim Downhill-Mountainbiken in Wagrain. Das rot-weiß-rote Erfolgsteam bevorzugt es auch auf Rädern bergab.

"Es ist extrem auffallend, dass diese Jungs alle ein außergewöhnliches sportliches Talent haben. Unglaublich, wie schnell sie sich auf diese neue Situation eingestellt haben", sagte Bikeguide Pico Piccolruaz, der es durchwegs mit Debütanten auf dem Downhillbike zu tun gehabt hatte. "Eine richtig tolle Sache. Ich bin ja zum ersten Mal in meinen Leben auf so einer Maschine gesessen. Am Anfang war ich darum auch noch ein bisschen vorsichtig, aber am Ende habe wir es dann schon richtig krachenlassen", meinte Schlierenzauer.

Von einer "richtig coolen Erfahrung" sprach Morgenstern. "Mit taugt scheinbar alles, was mit Geschwindigkeit zu tun hat, drum hab ich mich auch auf dem Downhill sofort wohl gefühlt. Die Strecke hier in Wagrain war zum Anfangen einfach perfekt. Da gibt es Steilkurven wo du dich richtig hineinlegen kannst und natürlich jede Menge Sprünge."

Cheftrainer Alexander Pointner wollte, dass seine Sportler bei den Freeride-Einheiten neue Bewegungserfahrungen sammeln. "Dabei ging es nicht darum, wer der Schnellste ist, sondern bei kontrolliertem Risiko den eigenen Horizont zu erweitern. Die zwei Tage hier in Bikepark Wagrain waren absolut gelungen und ich glaube, wir werden wiederkommen."

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