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Gold-Cup-Sieger Mexiko kommt nicht zur Ruhe © APA (Archiv/epa)

Im Blut von vier weiteren mexikanischen Fußball-Teamspielern ist die verbotene Substanz Clenbuterol nachgewiesen worden.

Im Blut von vier weiteren mexikanischen Fußball-Teamspielern ist die verbotene Substanz Clenbuterol nachgewiesen worden. Mexikos-Fußball-Verbands-Präsident Justino Compean wollte die Namen der vier Betroffenen nicht bekanntgeben. Der Wert sei jedenfalls so gering gewesen, dass es nicht als Doping eingestuft werden könnte.

Am 9. Juni waren mit Guillermo Ochoa, Francisco Rodriguez, Edgar Duenas, Antonio Naelson und Christian Bermudez fünf Spieler während des Gold Cups in den USA positiv auf Clenbuterol getestet worden. Ein zweiter Test war in der Folge aber negativ ausgefallen. "Es ist überraschend, dass so viele Spieler einer Mannschaft mit der selben Substanz Kontakt hatten. Wir sprechen von 9 von 14 Spielern", sagte FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak.

Die Spieler und der Verband hatten stets ihre Unschuld beteuert und erklärt, die Substanz könne nur durch den Verzehr von verunreinigtem Fleisch in die Körper der Profis gelangt sein. Clenbuterol ist auch in Mexiko illegal, wird aber immer wieder bei der Tiermast verwendet.

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