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Deutschland steht bereits im Viertelfinale © APA (dpa)

Bereits vor den finalen Gruppenspielen stehen in Deutschland so viele Viertelfinalisten wie noch nie bei einer Frauen-Fußball-WM

Bereits vor den finalen Gruppenspielen stehen in Deutschland so viele Viertelfinalisten wie noch nie bei einer Frauen-Fußball-WM fest. Die drei Favoriten USA, Deutschland und Brasilien sowie die Titelkandidaten Frankreich, Japan und Schweden haben sich bereits für die K.o.-Runde qualifiziert. Um die beiden letzten freien Plätze streiten sich England, Australien, Norwegen und ein wenig noch Mexiko.

Für die größte Spannung am Dienstag und Mittwoch sorgen jedoch die drei Endspiele um den Gruppensieg. Wegen des schlechteren Torverhältnisses muss Deutschland die punktgleichen Französinnen schlagen, um an ihnen vorbeiziehen zu können. Das Hick-Hack um den Einsatz der formschwachen Stürmerin Birgit Prinz soll den Titelverteidiger nicht lähmen. "Es ist klar, dass jede Mannschaft gegen uns immer 120 Prozent gibt", sagte Bundestrainerin Silvia Neid. "Ich glaube nicht, dass wir die Favoritenrolle jetzt los sind. Aber wir wollen und müssen uns spielerisch steigern."

Dem zweifachen Champion USA reicht gegen die ebenfalls zweimal siegreichen Schwedinnen ein Remis für Rang eins. Beide Teams sind noch ohne Gegentreffer, aber die Amerikanerinnen haben wesentlich mehr Tore erzielt als die Skandinavierinnen. Pikanter ist die Konstellation in der Gruppe B: England muss als einzige Fußball-Großmacht noch etwas um den Viertelfinaleinzug bangen.

Rein rechnerisch kann auch Brasilien noch Rang eins verlieren. Damit beschäftigt sich bei den verlustpunktfreien Südamerikanerinnen vor der Partie gegen Äquatorialguinea aber niemand ernsthaft. Um alles oder nichts geht es in der Gruppe D dagegen für Australien und Norwegen. Den "Matildas" reicht gegen die punktgleiche "Landslaget" dank des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden zum Weiterkommen, Norwegen muss siegen.

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