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Walchhofer will jungen Abfahrern helfen © APA (Archiv/Gindl)

Der Skirennsport lässt ihn also doch nicht los. Michael Walchhofer wird schon im kommenden Winter ein "Comeback" als

Der Skirennsport lässt ihn also doch nicht los. Michael Walchhofer wird schon im kommenden Winter ein "Comeback" als Abfahrts-Betreuer im Österreichischen Skiverband geben. Der vergangenen März nach 240 Weltcupstarts zurückgetretene Salzburger soll fallweise vor allem junge Läufer unterstützen. Laut Walchhofer war die Idee von ihm selbst gekommen.

"Der Hintergedanke war, seine Erfahrung für junge Athleten zu nützen, die das erste Mal auf die Abfahrt gehen", erklärte ÖSV-Herrenchef Mathias Berthold in Lake Louise. "Dafür braucht es jemand, der charakterlich und persönlich Vorbild-Wirkung hat."

"Was ich nicht wollte, war die ganze Saison mit dem Team mitzufahren", sagte Walchhofer. Gut vorstellen kann er sich aber das Modell der fallweisen Betreuung junger Abfahrer vor Ort. "Ich weiß wie die Burschen ticken und welche Schalter man umlegen muss", bestätigte Walchhofer Montagabend in Servus-TV den Plan, junge Abfahrer zu begleiten.

Der Einsatzplan wird nach der Nordamerika-Tournee festgelegt, im Visier hat man die besonders anspruchsvollen Rennen wie Bormio oder Kitzbühel. "Gerade in Kitzbühel werden die Jüngeren ja fast ein bissl drauf los gelassen. Ich denke schon, dass wir ehemaligen Läufer das Vertrauen genießen. Dass die Jungen uns das glauben, was wir sagen", erklärte Walchhofer im Salzburger Privat-Fernsehsender.

Die Frage, wer ihm in Österreichs Abfahrtsteam folgen kann, stellt sich für den Hotelier aus Radstadt und Mitbesitzer einer KMU-Akademie so nicht. "Das sind nicht meine Nachfolger, sie sind die Zukunft. Sie halten jetzt für Österreich die Ski hoch. Ich habe viele Rücktritte erlebt. Als Stephan Eberharter weg war, habe ich gedacht, cool, jetzt bin ich da."

Der Erste, der dies nun in der aktuellen Situation ähnlich sagen würde, sei sicherlich Klaus Kröll, glaubt Walchhofer an den 31-jährigen Steirer. "Er hat das Alter, hat sich konditionell weiterentwickelt und fährt realistisch um den Abfahrtsweltcup mit." Ähnliches gelte für den noch immer sieglosen Mario Scheiber.

Positive Signale sieht Walchhofer auch für Benjamin Raich. "Er hat ähnlich wie ich eine Saison nach der anderen abgespult, irgendwann bist du dann in einem Tunnel. Eine Verletzung hat ihn da jetzt aber rausgerissen", traut Walchhofer dem Tiroler zumindest im Super-G gleich wieder sehr viel zu.

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