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Der "Übeltäter" wurde begnadigt © APA (Archiv/dpa)

Silvan Zurbriggen darf wieder im "Schloss" wohnen. Vor einem Jahr war der Schweizer Skistar während des Weltcups in Kanada aus

Silvan Zurbriggen darf wieder im "Schloss" wohnen. Vor einem Jahr war der Schweizer Skistar während des Weltcups in Kanada aus dem Fünfsterne-Teamhotel Chateau Lake Louise geworfen worden, nachdem sich ein Zimmermädchen über ihn beschwert hatte. Nun darf der 30-Jährige wieder mit seinen Teamkollegen wohnen, weil ihn der Hoteldirektor "begnadigt" hat.

Die kanadische Hotel-Affäre um Zurbriggen hatte ziemliche Wellen geschlagen, obwohl offiziell nie bekanntgeworden war, was man ihm konkret vorgeworfen hatte. Alleine das eiserne Schweigen rund um die Affäre in dem schlossartigen Hotel deutete aber doch auf ein bedeutsameres Vergehen hin. Sogar mögliches Verhalten in Richtung jenem des seinerzeitigen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn war in den Raum gestellt worden.

Nun darf der Walliser aber wieder im 900-Zimmer-Kasten wohnen, der am idyllischen Luisensee liegt und in dem traditionell der ganze Skitross während der alljährlichen Weltcuprennen logiert. Wie Hoteldirektor Gregor Resch, ein gebürtiger Österreicher, dem Schweizer "Blick" versicherte, glaube er an einen einmaligen Ausrutscher des Schweizer Skirennfahrers und habe Zurbriggen deshalb erlaubt, wieder im Hotel zu logieren.

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