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Rückenverletzung muss auskuriert werden © APA (Groder)

Für Mario Scheiber sind die Nordamerika-Rennen im alpinen Ski-Weltcup bereits beendet. Laut ÖSV trat der Osttiroler die

Für Mario Scheiber sind die Nordamerika-Rennen im alpinen Ski-Weltcup bereits beendet. Laut ÖSV trat der Osttiroler die Heimreise aus Kanada an. Scheiber hatte sich vergangene Woche beim Abfahrtstraining in Vail eine Rückenverletzung zugezogen. Trotz intensiver ärztlicher Behandlungen kann Scheiber bei den anstehenden Rennen in Lake Louise sowie Beaver Creek nicht an den Start gehen.

Eine genaue Diagnose kann erst nach weiteren Untersuchungen gestellt werden. "Es ist mir richtig in den Rücken eingeschossen. Genau dort, wo ich schon einen Bandscheibenvorfall habe. Es strahlt zum Glück nicht aus. Ich kann kaum in die Hocke gehen", meinte Scheiber. Der Speed-Spezialist hatte bereits die vergangenen Saison nach einem schweren Trainingssturz in Chamonix zum Großteil verpasst.

"Ich kenne diese Situation schon zur Genüge. Ich muss jetzt schauen, dass ich wieder fit werde, dem Körper die gewisse Zeit geben, und mich dann auf Gröden vorbereiten. Das ist jetzt mein Ziel", sagte der Pechvogel. Die Entscheidung fiel nach Rücksprache mit Teamarzt Helmuth Eggl und dem sportlichen Leiter der ÖSV-Herren, Mathias Berthold.

An einen Start selbst in Beaver Creek wäre laut Berthold nicht zu denken gewesen. "Leider ist die Verletzung so gravierend, dass es keinen Sinn macht. Der Anspruch von Mario ist sicherlich nicht nur mitzufahren. Wenn er fährt, will er gut und um den Sieg mitfahren. Das ist derzeit aber nicht möglich", erklärte der ÖSV-Herrenchef.

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