Das Fernduell zwischen Manchester United und Chelsea um die Tabellenführung in der Premier League geht am Samstag in die nächste Runde. Spitzenreiter Manchester United empfängt Fulham und setzt dabei auf die Qualitäten von Wayne Rooney. "Er ist sensationell und wird immer noch besser", lobte Coach Alex Ferguson den Liverpooler, der zuletzt den AC Milan in der Champions League K.o. schoss.

Der Titelverteidiger hat zwar zwei Punkte Vorsprung auf Chelsea, allerdings auch eine Partie mehr ausgetragen als die Londoner, die am Samstag daheim gegen West Ham United erstmals seit der 2:4-Heimschlappe gegen Manchester City vor zwei Wochen wieder ins Liga-Geschehen eingreifen. "Schlechte Resultate können passieren, können aber auch eine Warnung zur rechten Zeit sein. Wir haben es noch immer in unseren Händen", betonte Chelsea-Mittelfeldspieler Frank Lampard.

Lachender Dritter im Titelkampf könnte Arsenal sein. Die "Gunners", die am Samstag voraussichtlich wieder ohne den angeschlagenen Cesc Fabregas auswärts gegen Hull City antreten, haben von allen Meisteranwärtern die laut Papierform leichteste Auslosung. Sie müssen in den letzten neun Runden nur gegen vier Teams antreten, die sich derzeit in der oberen Tabellenhälfte befinden. "Wir sind schon abgeschrieben worden, aber vielleicht haben wir das bessere Ende für uns", spekulierte der belgische Verteidiger Thomas Vermaelen, dessen Club nach Verlustpunkten gerechnet drei Zähler auf Chelsea fehlen.

Am anderen Ende der Tabelle steht Paul Scharner mit Wigan Athletic auswärts gegen die Bolton Wanderers vor einem richtungsweisendem Duell im Abstiegskampf. Gleiches gilt für die Wolverhampton Wanderers (wohl ohne Stefan Maierhofer) in Burnley.

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