Der drohende Streik in der US-amerikanischen Fußball-Liga MLS ist abgewendet. Spieler und Verantwortliche unterzeichneten kurz vor Beginn der neuen Saison in der kommenden Woche einen entsprechenden Arbeitsvertrag. Dieser läuft über fünf Jahre. Die Profis hatten mit Streik vom 25. März an gedroht, wenn die Einigung nicht zustande gekommen wäre. Die Verhandlungen hatten am Donnerstag begonnen.

Eine Vielzahl der Spieler wird erstmals garantierte Verträge erhalten. Zudem bekommen die Profis deutlich mehr Rechte innerhalb der Liga bei auslaufenden Kontrakten. Ein Streik in der MLS hätte auch Auswirkungen auf das Nationalteam der USA gehabt, das bei der WM in Südafrika in der Gruppe C gegen Algerien, England und Slowenien antreten muss.

Die Mehrzahl der Kandidaten für den 23-köpfigen WM-Kader ist zwar im europäischen Ausland beschäftigt. Diejenigen, die in den Vereinigten Staaten ihre Dollars verdienen, hätten aber kaum Gelegenheit gehabt, sich für die heiße Vorbereitungsphase des Teams von Nationalcoach Bob Bradley von Mitte Mai an in Form zu bringen.

Hauptargument der Profis für den angedrohten Streik war der Wunsch nach mehr Rechten für ablösefreie Spieler und eine höhere Prozentzahl an garantierten Einnahmen gewesen. Der fünfjährige Arbeitsvertrag zwischen Spielern und der Liga war ursprünglich am 31. Jänner zu Ende gegangen. Aufgrund von Unstimmigkeiten bei den Neuverhandlungen wurde der Kontrakt jedoch zweimal verlängert und lief schließlich am 25. Februar aus, nachdem die Spielergewerkschaft eine weitere Fristverlängerung abgelehnt hatte.

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