Die New York Red Bulls haben am Samstag ihr neues Fußball-Stadion in Harrison (New Jersey) mit einem 3:1-Sieg gegen den brasilianischen Traditionsclub FC Santos eingeweiht. New Yorks Mittelfeldspieler Joel Lindpere wurde die Ehre zuteil, in der 11. Minute das erste Tor in der neuen Arena zu erzielen. Bei Santos fehlte Star-Kicker Robinho wegen einer leichten Muskelverletzung.

Das mit 25.000 Zuschauern ausverkaufte, mit Naturrasen versehene Stadion kostete 220 Millionen Dollar (162 Mio. Euro), dafür gab es von der öffentlichen Hand eine Unterstützung von 80 Mio. Dollar (59,0 Mio. Euro). Bisher spielten die "Bullen", die es in der abgelaufenen MLS-Saison nur auf 5 Siege aus 30 Partien brachten, vor durchschnittlich 11.000 Zuschauern im 80.000 Besucher fassenden Giants Stadium, der Heimstätte der New Yorker Football-Teams Giants und Jets.

So wie nun die "Bullen" treten die meisten der 15 übrigen MLS-Clubs mittlerweile in reinen Fußball-Stadien an, deren Errichtung allerdings im Schnitt um 50 Prozent billiger war. Red Bull übernahm die damaligen New York MetroStars im Jahr 2006 um mehr als 100 Mio. Dollar (73,8 Mio. Euro) von AEG Entertainment.

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