Das im Vorjahr ins Leben gerufene "Projekt 12", mit dem der ÖFB den größten Talenten des Landes zwischen 16 und 21 Jahren individuelle Förderung zukommen lässt, gedeiht nun auch beim LASK auf fruchtbarem Boden. Präsident Peter-Michael Reichel zeigte sich angetan: "Projekt 12 ist eine willkommene Verzahnung von Verband, Bundesliga und Vereinen und eine tolle Sache für die Entwicklung der Spieler."

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner, der geistige Vater von Projekt 12, zeigt sich jedenfalls mit den ersten Früchten seiner Arbeit durchaus zufrieden. "Das Individualtraining wird jetzt in Österreich voll und ganz ernst genommen. Das bedeutet einen weiteren Qualitäts-Anstieg verbunden mit Motivation und zusätzlichem Geld für die Vereine."

Ruttensteiner hat bereits ein nächstes Zwischenziel vor Augen. "Die Vereine brauchen bei den Techniktrainern internationale Spitzenleute", sagte der Oberösterreicher. Meister Salzburg könnte seine Worte bereits erhört haben. Mit dem Niederländer Ricardo Moniz, der schon bei Tottenham und beim HSV arbeitete, ist in Wals-Siezenheim eine Koryphäe im Gespräch.

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