Michel Platini hat den Ausrichtern der Fußball-Europameisterschaft 2012 erneut ins Gewissen geredet. Für einen Erfolg des Großturniers in der Ukraine und Polen sei es unerlässlich, dass sich die beiden Nachbarländer an die Vorbereitungspläne halten, meinte der UEFA-Präsident am Mittwoch.

"Wir haben schon lange in die Ukraine vertraut und wir haben auch Polen lange vertraut. Jetzt würden wir gerne sehen, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln", meinte Platini. Der UEFA-Boss befindet sich derzeit auf Tour durch die vier ukrainischen EM-Austragungsstädte.

Probleme gebe es laut Platini vor allem mit den Stadien in der Hauptstadt Kiew sowie in Lwiw. In Donezk wiederum würden zu wenige Hotels den geforderten Standards entsprechen. Kein Thema sei für den europäischen Fußballverband aber eine Verschiebung der EM. "Die EURO wird 2012 stattfinden und nicht 2013. Deshalb müssen jetzt Entscheidungen getroffen werden", erklärte Platini.

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