Die Admira ist unter dem neuen Trainer Didi Kühbauer weiter auf der Erfolgsspur und im Titelrennen. Die Niederösterreicher gewannen am Freitag in der 30. Runde der Ersten Liga dank eines Doppelpacks von Marcus Hanikel gegen Austria Lustenau mit 2:1 (1:0) und damit auch das dritte Spiel mit dem Ex-Teamspieler auf der Betreuerbank.

Da der bisherige Tabellenführer Altach nur Unentschieden spielte, liegt die Admira (58 Punkte) vor den letzten drei Runden nun zwei Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter Innsbruck (60) und einen Zähler hinter Altach (59). Der Auftakt verlief allerdings sicher nicht nach Wunsch von Kühbauer.

Bereits nach einer Minute traf Lustenau-Verteidiger Stückler nach einem Eckball per Kopf nur die Latte. Auch in Folge kontrollierten die Gäste die Partie und kamen auch zu den besseren Chancen, doch völlig entgegen dem Spielverlauf ging die Admira in Führung. Nach Idealpass von Krammer zog Hanikel auf und davon und traf zum 1:0 (27.).

Admira wurde mit dem Vorsprung besser und hielt das Spiel ausgeglichen, Chancen blieben aber dort und da Mangelware. In der zweiten Hälfte, die Lustenau nach Gelb-Rot von Micic (45.) nur mit zehn Mann bestritt, gab es keine einzige echte Torchance, ehe in der 76. Minute Hanikel ein zweites Mal zuschlug. Der Torjäger erzielte nach einem Eckball per Kopf seinen 13. Saisontreffer. Dem eingewechselten Rabihou gelang der Anschlusstreffer (83.), danach wankte die Admira. Doch Torhüter Tischler rettete mit zwei Paraden gegen Sobkova (89.) und Kampel (90.) den Sieg.

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