Österreichs Fußball-U21-Nationalteam absolviert am Dienstag in Parndorf gegen die Altersgenossen von Wales die Generalprobe für die entscheidende Phase in der EM-Qualifikation. Die Schützlinge von Andreas Herzog kämpfen am 11. August daheim gegen Weißrussland und am 7. September in Schottland um den Einzug ins EM-Play-off, vor allem dafür soll der Test gegen die Waliser ein echter Gradmesser sein.

"Sie haben einen ähnlichen Stil wie die Schotten", meinte Herzog, der sich nach dem Videostudium vom Gegner beeindruckt zeigte. "Die Waliser führen in ihrer Qualifikationsgruppe sogar vor Italien. Trotzdem erwarte ich mir einen Sieg, denn nach dem 3:0 gegen Dänemark liegt die Latte hoch."

Im Vergleich zum Sieg im jüngsten Testspiel im März gegen den EM-2011-Gastgeber gab es jedoch einige Änderungen im Kader. So ist etwa Marko Arnautovic wegen der Champions-League-Finalteilnahme von Inter Mailand nicht dabei, dafür bekommen die zuletzt in der Bundesliga stark gewesenen Heinz Lindner, Lukas Kragl, Deni Alar und Markus Hammerer ebenso erstmals die Chance wie Livorno-Legionär Jürgen Prutsch.

"Diese Spieler haben jetzt die Möglichkeit, aufzuzeigen. Ich möchte neue Erkenntnisse gewinnen", erklärte Herzog. Zwar glaubt der ÖFB-Rekordteamspieler, den Stamm für die letzten beiden Partien schon gefunden zu haben, "aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren".

Das U21-Team liegt in Gruppe 10 zwei Runden vor EM-Quali-Schluss punktgleich mit Schottland auf Platz eins. Einen Zähler dahinter rangieren die Weißrussen, die jedoch eine Partie weniger ausgetragen haben. Die Sieger der zehn Gruppen und die vier besten Pool-Zweiten machen sich die sieben Tickets für die Endrunde in Dänemark untereinander aus.

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