Mit einem Tor in buchstäblich letzter Minute hat sich der FC Sevilla die Teilnahme an der Qualifikation für die Fußball-Champions-League gesichert. Der eingewechselte Rodri erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 3:2-Erfolg der in Unterzahl spielenden Sevillaner bei UD Almeria.

Damit sicherten sich die Andalusier in der letzten Runde den vierten Platz in der spanischen Fußball-Liga. Die Spieler des RCD  Mallorca, die nach einem 2:0-Sieg über Espanyol Barcelona bereits von der Champions League geträumt hatten, mussten auf der Anzeigetafel ihres Stadions miterleben, wie ihre Hoffnungen doch noch zunichtegemacht wurden.

Der FC Barcelona und Real Madrid, die am Sonntagabend noch um den Titel kämpften, sind direkt für die europäische Elite-Liga qualifiziert. Der FC Valencia und der FC Sevilla müssen in die Qualifikation. Der RCD Mallorca und der FC Getafe qualifizierten sich für die Europa League.

Getafe kam am Samstagabend zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg bei Europa-League-Gewinner Atletico Madrid. Mallorca muss allerdings noch um seine Teilnahme bangen. Der hoch verschuldete Inselclub könnte aufgrund eines drohenden Konkurs-Verfahrens am "grünen Tisch" von der europäischen Fußball-Union (UEFA) ausgeschlossen werden.

Das alles stand aber im Schatten des Titel-Duells von FC Barcelona mit Real Madrid. Die Madrilenen lagen vor der letzten Runde einen Punkt zurück, Tennis-Star Rafael Nadal fieberte als ihr Anhänger mit ihnen mit. Zufall, dass er währenddessen das Madrider Finale gegen den Schweizer Roger Federer zu bestreiten hatte, die Partie war nur eine halbe Stunde vor dem Fußball-Kick-off angesetzt. "Werden wenigstens die Zwischenstände während der Seitenwechsel gezeigt?", meinte Nadal dazu lachend.

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