Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch hat am Montag beim Trainingsstart des Bundesligisten gleich 32 Spieler begrüßen können. Mit dabei war auch bereits Makhmadnaim Scharifi, der seit Donnerstag 18-jährige Verteidiger wurde vom Zweierteam von Lok Moskau verpflichtet. "Es freut mich, dass man an mich glaubt", sagte der Russe, der den Steirern erstmals beim Trainingslager in Belek aufgefallen war.

Von den "Neuen" absolvierten zudem Ralph Spirk und Christoph Kröpfl das Technikprogramm und den Laktattest.Der bei der WM für Slowenien spielende Matej Mavric fehlte genauso noch wie Tromsö-Rückkehrer Dominique Taboga, der erst am 14. Juni zur Mannschaft stoßen wird und der noch mit den Folgen eines Kreuzbandrisses kämpfende Miroslav Stepanek. "Es wird sehr hart. In den nächsten Wochen ist der Konditionstrainer der Chef", betonte Cheftrainer Gregoritsch im Hinblick auf die kommenden Einheiten. Die Steirer fahren am kommenden Montag ins Trainingscamp nach Piberstein (bis 19. Juni) und kurze Zeit später nach Neukirchen bei Altmünster (22. -26. Juni). "Unser Ziel ist, dass wir uns in der Bundesliga weiter etablieren und näher an das Mittelfeld heranrücken", sagte Gregoritsch.

Zehn Spieler hat der KSV-Trainer dabei fix nicht mehr zur Verfügung. Zu den Fix-Abgängen von Martin Eisel, Gerald Gansterer, Mario Majstorovic, Robert Schellander, Patrick Osoinik, Patrick Siegl, Markus Scharrer, Georg Krenn, Antonio Di Salvo und Mazan Moslehe könnten sich aber auch noch zwei prominente Legionäre gesellen. Der tschechische Stürmer Marek Heinz ist laut Gregoritsch "zu 90 Prozent" weg, mit Milan Fukal, dem ein finanziell wesentlich reduzierter Vertrag angeboten wurde, werden noch Verhandlungen geführt. "Ich würde mir wünschen, dass er bleibt", sagte Gregoritsch.

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