Nach der Blamage Italiens bei der Fußball-WM hat der italienische Fußballverband eine erste Konsequenz gezogen. Ab der nächsten Saison dürfen die italienischen Serie A-Clubs nur noch einen Nicht-EU-Ausländer pro Saison verpflichten. Bisher waren zwei neue Spieler erlaubt gewesen. Dieser Beschluss des Verbandsrates wurde am Freitag trotz der Opposition der italienischen Liga durchgesetzt.

"Wir müssen die Zahl der Ausländer einschränken und den italienischen Nachwuchs fördern", erklärte Sergio Campana, Präsident der italienischen Spielergewerkschaft (AIC). Kritisch äußerte sich dagegen Liga-Präsident Maurizio Beretta. "Die Zahl der Ausländer einzuschränken, die in den italienischen Clubs spielen dürfen, wird nicht die Probleme des Fußballs lösen, sondern vor allem den Spitzenvereinen Probleme schaffen, die die meisten Ausländer unter Vertrag stellen", sagte Beretta.

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