Die Vienna hat in der zweiten Runde der Ersten Liga ihre Tabellen-Spitzenposition mit einem 3:2 (2:1)-Heimsieg gegen SV Grödig erfolgreich verteidigt. Nach dem klaren 4:0-Erfolg am Dienstag beim FC Lustenau ging es gegen den Aufsteiger jedoch knapper her, obwohl die Gastgeber nach einer Stunde scheinbar sicher 3:1 vorangelegen waren.

Als Goalgetter der Wiener präsentierte sich wieder Rade Djokic, nach seinen drei Toren in Vorarlberg traf der 27-Jährige diesmal zweimal. Beide Male leistete ihm allerdings Grödig-Goalie Martin Eisl Schützenhilfe. Beim 1:0 (5.) ließ der Schlussmann einen Djokic-Weitschuss unter dem Körper passieren, beim 3:1 (56.) fasste er eine Ilic-Hereingabe nicht richtig. Djokic staubte ab.

Das zweite Vienna-Tor besorgte Martinez (22.), ehe Routinier Drechsel aus einem von Referee Ouschan unberechtigt gegebenen Foul-Elfmeter Sekunden vor der Pause das Anschlusstor gelang. Das schönste Tor des Spiels gelang dem eingewechselten Jukic zum 2:3-Endstand (66.). Ouedragogo erwischte den Ball gerade noch vor der Toroutlinie, Jukic drückte daraufhin ein.

Der Sieg ging im Endeffekt in Ordnung, auch wenn die Vienna von zwei Tormannfehlern profitierte und nach dem zweiten Grödiger Tor noch etwas Druck der Gäste ausgesetzt war. Kurios, dass im Finish die Grödiger Karner und Pfeilstöcker jeweils mit Kopfverband spielten, nachdem sie bei einem Kopfballversuch zusammengekracht waren.

Schon am Donnerstag war bei der Vienna der bis 2011 laufende Vertrag des früheren Trainers und Sportdirektors Peter Stöger vorzeitig aufgelöst. Nach Konsens mit Präsident Herbert Dvoracek wurde der Kontrakt finanziell abgegolten.

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