Wacker Innsbruck und Sturm Graz haben vor dem direkten Duell im Tivoli-Stadion am Sonntag (18.30 Uhr) die Fortsetzung ihrer makellosen Bilanzen im Visier. Der aufgrund der Absage des Salzburg-Spiels erst einmal tätig gewesene Aufsteiger wies bei seinem ersten Bundesliga-Auftritt Rekordmeister Rapid mit 4:0 in die Schranken, während die Grazer gegen Ried (3:0) und Kapfenberg (2:0) gewannen.

Die Tiroler konnten zwei Wochen auf das Spiel hinarbeiten und sich genauestens auf den Gegner vorbereiten. Am Mittwoch entschieden Miran Burgic und Co. ein eingeschobenes Testspiel gegen den deutschen Zweitligisten Ingolstadt mit 1:0 für sich. "Jetzt kommt der nächste Topclub, der sein Europacupspiel souverän gewonnen hat. Es ist eine interessante, tolle Aufgabe", blickte Wacker-Trainer Walter Kogler mit Vorfreude auf das zweite Heimspiel.

Nach dem Auftakt-4:0 gegen Rapid sei jedenfalls keine große Euphorie im Tiroler Lager ausgebrochen. "Wir brauchen nicht euphorisch sein. Der Sieg hat uns nur die positive Bestätigung gebracht, dass wir es drauf haben", betonte Kogler. Für seine Truppe gehe es darum, in jeder Partie so ans Limit zu gehen wie gegen die Hütteldorfer.

Die Steirer kommen mit einem 2:0-Heimsieg im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Dinamo Tiflis im Gepäck nach Tirol. Zudem haben die Schützlinge von Coach Franco Foda damit noch keinen einzigen Gegentreffer in der laufenden Saison hinnehmen müssen.

Trotzdem hat der Sturm-Trainer Respekt vor dem Gegner. "Sie sind eine sehr aggressive, bissige Mannschaft. Wenn man Rapid mit 4:0 schlägt, dann ist schon etwas dahinter", analysierte Foda den Gegner. Dementsprechend gewarnt fahre man am Samstag in der Früh mit dem Bus nach Innsbruck. "Das heißt aber nicht, dass wir dort nicht punkten wollen", betonte der deutsche Chefcoach.

Besonders motiviert ist Roman Kienast, der sowohl gegen Kapfenberg (2) als auch gegen Tiflis getroffen hat. "Wir müssen schauen, dass wir so schnell wie möglich regenerieren und auf alle Fälle auch intensiv weitertrainieren", sieht der Sturm-Angreifer bei seinem Team noch Potenzial nach oben.

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