Mohamed Zidan darf weiterhin nicht aus Ägypten ausreisen und kann nicht am Training des deutschen Bundesligisten Borussia Dortmund teilnehmen. Dem 28-Jährigen droht in seiner Heimat die Einberufung zur Armee. Frühestens in vier Wochen soll über die Zukunft des Nationalspielers entschieden werden. In Ägypten können Männer bis zum 30. Lebensjahr zum dreijährigen Wehrdienst eingezogen werden.

Sportlich fällt das Fehlen Zidans derzeit nicht ins Gewicht, denn der Stürmer laboriert noch an den Folgen seines Kreuzbandrisses. Bisher war Zidan von der Armee befreit, weil er als der einzige Ernährer seiner Familie galt. Mittlerweile soll aber auch einer seiner Brüder ausreichend Geld verdienen, so dass Zidan den dreijährigen Militärdienst antreten könnte. "Ich werde aber auf keinen Fall abhauen, weil mir sonst der Knast droht oder ich vielleicht nicht mehr in meine Heimat kann", sagte Zidan der "Bild am Sonntag".

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