Nach den klaren Schiedsrichter-Fehlentscheidungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und den folgenden heftigen Diskussionen um Hilfen für die Unparteiischen erwägt der schwedische Fußball-Verband einen revolutionären Schritt. Auf Anregung des schwedischen Verbands sollen die Top-Clubs darüber nachdenken, dem vierten Offiziellen TV-Livebilder zur Verfügung zu stellen.

Das erklärte Verbands-Vorsitzender Lars-Ake Lagrell am Dienstag. Er schloss Torlinien-Technologie ebenso aus wie einen Video-Nachweis. Allerdings könnte der vierte Offizielle am Spielfeldrand die TV-Livebilder beobachten und so falls nötig eingreifen. "Damit würden wir ein Team von Offiziellen haben, die das Spiel exakt so leiten, wie wir es heute haben, aber sie würden dabei Hilfe bekommen", so Lagrell, der Schweden dafür als "Testland" anbietet.

Lagrell wartet nun die Reaktion der Top-Clubs in der ersten Liga (Allsvenskan) ab. Sollte diese positiv ausfallen, würde er bei der FIFA um einen Testperiode von ein oder zwei Jahren ansuchen.

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