Mehr als ein Jahr nach dem Becherwurf in der Champions-League-Qualifikation gegen Dinamo Zagreb hat die UEFA Österreichs Fußball-Meister Salzburg mit 15.000 Euro Geldstrafe belegt. Das bestätigte der Club am Mittwoch. Sollte ein derartiger Vorfall im Bewährungszeitraum von einem Jahr nach einmal vorkommen, müssten die Salzburger zudem ein Europacup-Spiel vor leeren Rängen austragen.

Daher überlegen die "Bullen" laut eigenen Angaben auch, Protest gegen das Urteil einzulegen. Am 29. Juli 2009 hatte in der Nachspielzeit des Drittrunden-Hinspiels der CL-Quali in Salzburg ein mit Papier gefüllter Plastikbecher Linienrichter Martin Wilczek am Kopf getroffen und diesem ein Cut über dem linken Auge zugefügt. Der tschechische Referee Pavel Kralovec brach die Partie allerdings nicht ab, sondern beendete sie regulär.

Unmittelbar zuvor hatte der Schiedsrichter dem kroatischen Stürmerstar Mario Mandzukic nach einem Zweikampf mit Franz Schiemer Gelb-Rot gezeigt. Die Partie endete 1:1, Salzburg stieg nach einem 2:1 im Rückspiel in Zagreb ins Play-off auf.

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