Die Madrider Regierung will verhindern, dass der Bestechungsskandal im spanischen Fußball im Sande verläuft. Die Staatsanwaltschaft will auf Betreiben der Sportbehörde CSD (Oberster Rat des Sports) die Entscheidung eines Gerichts anfechten, den Fall zu den Akten zu legen. In dem Skandal geht es um angebliche Schmiergeldzahlungen im Aufstiegskampf der Primera Division in der vergangenen Saison.

Das Gericht hatte die Einstellung der Ermittlungen damit begründet, dass Schiebung im Sport nach spanischem Recht nicht strafbar sei. Wie die Zeitung "El Pais" am Freitag berichtete, will die Staatsanwaltschaft in ihrer Anfechtung darauf verweisen, dass die Manipulation von Spielausgängen ein Betrug sei, weil dadurch das Fußball-Toto und Sportwetten verfälscht worden seien.

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