Der griechische Topclub Olympiakos Piräus hat sich am Freitag von seinem Trainer Ewald Lienen getrennt. Der Club reagierte damit auf das enttäuschende Out in der Europa-League-Qualifikation gegen Maccabi Tel Aviv. Der 56-jährige Deutsche war erst vor knapp zwei Monaten verpflichtet worden, zuvor war er für 1860 München tätig gewesen.

Lienen hatte noch am Donnerstag die Verantwortung für das Europacup-Aus übernommen. "Es war eine große Enttäuschung für mich und uns alle", sagte der Coach nach der 0:1-Niederlage in Israel. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel in Piräus waren die Griechen aufgrund der Auswärtstorregel ausgeschieden.

"Es war eine schwierige Situation mit vielen neuen Spielern", erklärte Lienen. "Es hat viel Druck auf mir gelastet." Bei der Rückkehr nach Griechenland war das Team von rund 200 wütenden Fans beschimpft und mit Gegenständen beworfen worden. Unter den Nachfolgekandidaten für Lienen sollen sich unter anderem der Spanier Ernesto Valverde sowie der ehemalige Real-Madrid-Coach Manuel Pellegrini aus Chile befinden.

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