In den ersten 45 Minuten hätte Gastgeber Austria Lustenau gegen Hartberg schon alles klar machen können, hätte Neuling Roth den Freistoß von Boller per Kopf nicht nur an die Stange verlängert. Die Austria war über weite Strecken die optisch überlegene Mannschaft, ein neuerlicher Roth-Kopfball (23.) verfehlte aber ebenso knapp das Ziel wie Egharevba eine große Chance (34.) nicht nützen konnte.

Die Hartberger verlegten sich ganz aufs Kontern, hatten durch Domoraud (16.) und kurz darauf Rakowitz durchaus Möglichkeiten. Das Remis zur Pause ging in Ordnung.

Nach Seitenwechsel änderte sich nicht viel am Bild: Die Vorarlberger zeigten mehr Siegeswillen, die Steirer schienen sich mit einem Punkt zu begnügen. Auch als in der 67. Minute das zweite auffällige Foul von Dürr (diesmal an Domoraud) von Schiedsrichter Schüttengruber zurecht mit Gelb-Rot bestraft wurde, brachte es keinen nennenswerten Schwung ins Spiel der Steirer, die nun schon neun Spiele en suite (inklusive der vergangenen Saison) sieglos sind.

Die Lustenauer hatten gegen das Schlusslicht am Ende aber Grund zum Jubel, denn Debütant Felix Roth brach mit einem Gewaltschuss aus 35 Metern den Abwehrriegel der Gäste. Der 22-jährige Deutsche feierte damit den perfekten Einstand in Lustenau. Am Ende hätte Puntigam aber beinahe noch den Ausgleich erzielt, sein Schuss streifte nur knapp am Tor vorbei.

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