Real Mallorca schlägt im Rechtsstreit mit der UEFA nun einen schärferen Ton an: Der von Finanzproblemen geschüttelte Verein, der sich freiwillig unter Zwangsverwaltung begeben hatte, hat nach seinem Ausschluss von der diesjährigen Europa-League dem europäischen Fußball-Verband mit einer Klage gedroht.

In einem Statement auf der Klub-Website heißt es, dass man entschieden hat, das UEFA-Urteil nicht vor dem Sportgerichtshof CAS anzufechten. Stattdessen habe sich die UEFA selbst aufgrund der spanischen Gesetze zu verantworten.

Anstelle des fünftplatzierten Clubs, der übrigens den wohl berühmtesten Einwohner der Insel, den Tennis-Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal, als Teilbesitzer nennt, hat die UEFA wegen der finanziellen Schwierigkeiten von RCD Mallorca (angeblich 85 Mio. Euro) Villareal genannt. Mallorca denkt nun daran, die UEFA für den durch den Ausschluss entstandenen Schaden zu klagen. Die UEFA habe "die spanischen gesetzlichen Normen klar verletzt".

Für die UEFA ist aber die Lizenz nicht korrekt erworben worden und der Club konnte "nicht ausreichend seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen". Mittlerweile ist am Freitag "Ersatzclub" Villareal in der Playoff-Runde der Europa League gegen den weißrussischen Klub Dnepr Mogilew ausgelost worden.

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