Der frühere englische Fußball-Teamchef Sven-Göran Eriksson hat sich in die Debatte um das internationale Karriereende von David Beckham eingeschaltet und indirekt seinen Nachfolger Fabio Capello kritisiert. "Man muss mit Spielern direkt sprechen, um ihnen Respekt entgegenzubringen. David Beckham verdient allen Respekt, den man ihm zollen kann", sagte der 62-jährige Schwede am Sonntag.

Eriksson hatte die "Three Lions" von 2001 bis 2006 mit mäßigem Erfolg gecoacht. Capello hatte mit der Bemerkung in einem Fernsehinterview, der 35-jährige Beckham sei "wahrscheinlich zu alt", vergangenen Mittwoch das abrupte Ende von Englands Rekord-Feldspieler (115 Einsätze) signalisiert. Dem Vernehmen nach hatte lediglich Co-Trainer Franco Baldini Beckham vorab über die Äußerung informiert. Beckhams Management reagierte mit der Erklärung, der von einem Achillessehnenriss genesene Weltstar werde weiter um einen Platz in der Nationalmannschaft kämpfen.

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