Der englische Fußballgigant Liverpool hat eine Reihe von Übernahmeangeboten vorliegen und will sich eigenen Angaben nach Zeit nehmen, diese "äußerst sorgfältig zu prüfen", wie Club-Geschäftsführer Christian Purslow am Sonntag der BBC gegenüber erklärte. Zuvor hatte die "Sunday Times" vermeldet, der Verkaufsprozess sei zum Stillstand gekommen.

Gemäß dem Blatt hätte keiner der potenziellen Übernahmekandidaten ausreichende finanzielle Kapazitäten vorweisen können. Deshalb, so die Zeitung, könnte die Royal Bank of Scotland, ein großer Kreditgeber Liverpools, im Falle einer ergebnislosen Käufersuche die Clubgeschäfte übernehmen. Purslow ließ diese Behauptung unkommentiert, es handle sich dabei um eine reichlich spekulative Angelegenheit.

Gemäß englischen Medienberichten gebe es sechs potenzielle Interessenten für den 18-fachen englischen Meister, der von seinen unpopulären US-Eigentümern Tom Hicks und George Gillett im April zum Verkaufsobjekt erklärt wurde. Auf dem Preisschild für den Club sollen rund 400 Millionen Pfund stehen.

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