Österreichs alpine Abfahrts-Herren trainieren derzeit auf der Südhalbkugel unter perfekten Bedingungen. "Alles bestens, uns geht es gut", meldete der neue ÖSV-Herren-Rennsportleiter Mathias Berthold aus Portillo in Chile. Seit Ende der vergangenen Woche sind Michael Walchhofer und Co. in Südamerika, um sich dort auf die kommende Weltcup- und WM-Saison vorzubereiten.

Nach einem Zwischenstopp in Santiago de Chile hatte die im Vorjahr so arg gebeutelte Speed-Gruppe von Trainer Andreas Evers am Sonntag das Training in Portillo, 1966 bisher einziger Schauplatz einer Alpin-WM in der Südlichen Hemisphäre, aufgenommen. Die Schwerpunkte in diesem vierzehntägigen Trainingskurs liegen im Bereich Abfahrt und Super-G. "Die Bedingungen sind derzeit perfekt. Zwar hat es nicht so viel Schnee, wie wir uns das gewünscht haben, einem hochwertigen Abfahrts- und Super-G Training steht dennoch nichts im Wege", so Berthold.

Für Walchhofer, Mario Scheiber, Georg Streitberger, Klaus Kröll, Andreas Buder, Franz Max, Hans Grugger, Joachim Puchner, Romed Baumann und Hannes Reichelt stehen jeden Vormittag in der Skistation am 2.800 m hohen Inka-See eine eigene Piste und Skidoos zur Verfügung.

"Die Piste ist bestens präpariert und in einem sehr guten Zustand. Mit Hilfe der Skidoos können wir die Läufer schneller wieder zum Start bringen", sagte Berthold. "Zudem brauchen wir sie für das Gleittraining und die Gleittests", erklärte der Nachfolger von Toni Giger, der sich auf die nächsten zehn Tage freuen kann. Der Wetterbericht in Portillo meldet Sonne und angenehme Temperaturen, also optimale Trainingsbedingungen.

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