Neun Monate nach dem Bekanntwerden des jüngsten Fußball-Wettskandals in Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Bochum gegen zwei mutmaßliche Führungsmitglieder der Betrügerbande Anklage erhoben. Die Strafverfolger werfen den beiden Männern vor, insgesamt zehn Fußballspiele in Deutschland und 14 weitere Partien im europäischen Ausland manipuliert zu haben, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Die mutmaßlichen Betrüger sollen Spieler und Schiedsrichter mit rund 350.000 Euro bestochen haben, um die Partien in ihrem Sinne zu beeinflussen. Gleichzeitig setzten sie der Anklage zufolge bei verschiedenen Wettanbietern insgesamt rund 1,8 Millionen Euro auf die manipulierten Spiele und machten dabei Gewinne in Höhe von rund 1,45 Millionen Euro.

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