Edmund Stöhr darf durchatmen, für Frenkie Schinkel hingegen wird die Luft immer dünner. Austria Lustenau hat am Freitag mit einem 3:1 in der 9. Runde der Ersten Liga einen verdienten Erfolg über die Vienna gefeiert. Die Wiener präsentierten sich bei teils strömendem Regen hingegen harmlos und wie ein Abstiegskandidat, womit die Diskussion um Trainer Schinkels weiter angeheizt werden dürfte.

Die Partie rollte in Hälfte eins wie auf einer schiefen Ebene, Boller eröffnete in Minute 14 den Torreigen (abgerissener Flankenball). Nur kurze Zeit später ging Karatay links durch, legte für Roth auf, der mit einem überlegten Schuss ins lange Eck traf (21.). Eine herrliche Kombination von Boller über Roth schloss Micic vom 16er erfolgreich zum 3:0 ab (28.).

Nach Seitenwechsel verflachte die Partie, das Heimteam verringerte den Druck, die Gästemannschaft versuchte das Spiel etwas mehr mitzugestalten. Mehr als der Ehrentreffer durch Djokic (80.) war aber nicht mehr drinnen, in der 89. rutschte der Stürmer dann aber auch noch an einer Halbchance zum Anschlusstreffer vorbei. Für Lustenau war es der vierte "Dreipunkter" in den vergangenen 17 Spielen (4/3/10), die Vienna ist hingegen nun bereits seit sieben Runden ohne vollen Erfolg.

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