Marko Arnautovic ist am Samstag endgültig in der deutschen Bundesliga angekommen. Beim 4:2 seines Clubs Werder Bremen gegen Köln erzielte der Österreicher zwei Treffer und leistete ein Assist. Mainz drehte mit Christian Fuchs beim VfL Wolfsburg einen 0:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg um, Emanuel Pogatetz gewann mit Hannover auf Schalke 2:1. Der HSV gewann bei Eintracht Frankfurt (ohne Korkmaz) 2:1.

Nach dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League fand Werder Bremen auch in der Bundesliga zurück auf Erfolgskurs. Torsten Frings mit einem verwandelten Strafstoß (33.) und Marko Arnautovic (36.) per Kopf mit seinem ersten Bundesliga-Tor stellten die Weichen zum Sieg gegen Köln, das nach dem Anschlusstor von Lukas Podolski (37.) vergeblich auf einen Zähler an der Weser hoffte. Nach Maßflanke von Arnautovic stellte Hugo Almeida in der 74. Minute auf 3:1. Arnautovic (90.+1) machte mit einem Linksschuss ins rechte Eck alles klar, ehe Kevin McKenna (90.+2) den Endstand besorgte.

Arnautovic wurde nach dem Spiel auch zu seinem angeblich schwierigen Charakter befragt. "Ich achte nicht darauf, was in den Medien passiert", antwortete der Stürmer. "Ich habe eine Mannschaft und eine Familie, die helfen mir." Doch er gab auch zu: "Ich bin noch jung, habe manchmal einen Aussetzer. Aber alles ist o.k."

Für den FC Schalke 04 und seinen Trainer Felix Magath ist der Fehlstart hingegen perfekt. Der Titelaspirant kassierte mit dem 1:2 gegen Hannover 96 schon die zweite Niederlage. Emanuel Pogatetz spielte in der Innenverteidigung durch.

Der VfL Wolfsburg fand am Samstag auch mit Liga-Rückkehrer Diego nicht in die Erfolgsspur. Im ersten Spiel unter der Regie des am Donnerstag verpflichteten Brasilianers gab der Meister von 2009 gegen den FSV Mainz 05 einen 3:0-Vorsprung aus der Hand und steht nach dem 3:4 weiter ohne Punktgewinn da. Christian Fuchs spielte durch, Andreas Ivanschitz saß auf der Bank.

Wie Hannover, Mainz und der 1. FC Kaiserslautern feierte auch der Hamburger SV am 2. Spieltag mit dem 3:1 bei Eintracht Frankfurt schon seinen zweiten Sieg. Der 1. FC Nürnberg unterlag dem SC Freiburg mit 1:2. Bereits am Freitag hatte Aufsteiger Kaiserslautern mit dem 2:0 gegen Double-Gewinner Bayern München für den Paukenschlag der Runde gesorgt.

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