Der österreichische Fußball-Legionär Thomas Pichlmann hat sich innerhalb Italiens verändert. Der Stürmer wechselte am Dienstagabend vom Serie-B-Verein US Grosseto, wo er seit Jänner 2008 tätig war und 25 Liga-Tore erzielt hatte, zu Hellas Verona in die dritthöchste Spielklasse, die sogenannte Girone A. Die Ablöse für den Wiener soll zwischen 400.000 und einer halben Million Euro betragen haben.

Sein Vertrag mit den Toskanern war erst im Jänner bis 2013 verlängert worden. In den Medien war schon seit Wochen über den Transfer geschrieben worden, am letzten Tag der Transferzeit ging alles ganz schnell. Mit dem Österreicher hat der Meister von 1985, der vom früheren Sturm-Graz-Star Giuseppe Giannini (Sommer 1996 bis April 1997) betreut wird, auch noch einen Argentinier und einen Italiener engagiert. "Hellas will so schnell wie möglich wieder in die Serie B aufsteigen und hat nochmals investiert", erzählte Pichlmann.

Der Abschied aus Grosseto, wo er sich mit seiner Frau und seinen zwei Kindern sehr wohl gefühlt hatte, war ein Teil seines Fußballer-Lebens. "Es war sehr schön, ich habe aber eine neue Herausforderung und eine Übersiedlung in den Norden angestrebt, und nun bin ich wieder näher meiner Heimat." Sein Debüt im gelb-blauen Dress soll der 29-Jährige schon am Sonntag (15.00 Uhr) in der dritten Runde in Monza geben.

Der neue Verein des früheren Austrianers benötigt dringend ein Erfolgserlebnis. Nach zwei Runden ziert er punktlos das Tabellenende der 18 Clubs umfassenden Lega Pro Prima Divisione. Die Heimstätte von Hellas ist das Stadio Marcentonio Bentegodi, in dem zuletzt der Aufstieg vor 35.000 Zuschauern verpasst worden war. Der Liga-Dritte 2009/10, für den im Frühjahr 2007 Muhammet Akagündüz (fünf Spiele, zwei Tore) tätig war, hat für die neue Saison 12.000 Abos abgesetzt. "Die Fans sind hungrig", sagte Pichlmann.

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