Im deutschen Fußball-Wettskandal ist Anklage gegen zwei weitere inhaftierte Personen erhoben worden. Wie die Staatsanwaltschaft Bochum am Freitag mitteilte, wird den Beschuldigten gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in fünf bzw. neun Fällen zur Last gelegt.

Sie sollen "zusammen mit anderen Personen den Ausgang von Fußballspielen manipuliert bzw. auf eine derartige Manipulation hingewirkt" haben und "Wetten auf die betreffenden Spielpaarungen" platziert haben. Sieben der in der Anklage aufgeführten Spiele seien bereits Gegenstand der ersten Anklage. Die weiteren in der Anklage aufgeführten sieben Partien beträfen ausschließlich Spielpaarungen in Deutschland. Für diese Begegnungen sollen die beiden Beschuldigten zusammen mit ihren Mittätern rund 20.000 Euro aufgewendet haben, "um Spieler zu einem wettbewerbswidrigen Verhalten zu veranlassen". Insgesamt seien rund 225.000 Euro auf diese Spielpaarungen gesetzt und dabei Gewinne in Höhe von rund 140.000 Euro erzielt worden.

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