In den vergangenen Monaten hatte Ex-Rapidler Zlatko Kranjcar eher mit unglücklichen Engagements im Iran (Persepolis Teheran) und Berichten über angebliche Alkohol-Eskapaden Schlagzeilen gemacht. Spätestens seit Dienstagabend ist er aber auch medial wieder obenauf. Als Teamchef von Montenegro ist der 54-jährige nämlich höchst erfolgreich in die Gruppe G der Fußball-EM-Qualifikation gestartet.

Einem 1:0-Heimsieg gegen Wales am Freitag folgte am Dienstag ein ebensolcher Erfolg in Sofia gegen Bulgarien. "Von solchen Resultaten habe ich geträumt", wurde "Cico" ("Zizo"), der von 2004 bis 2006 auch das Nationalteam seines Heimtlandes Kroatien betreut hatte, am Mittwoch in montenegrinischen und kroatischen Zeitungen zitiert. "Ich muss meinen Spielern wirklich gratulieren."

Bulgariens Teamcoach Stanimir Stoilow trat hingegen nach dem 0:1 zurück. Während Montenegro nach zwei Spielen mit sechs Punkten hinter England nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz an zweiter Stelle liegt, ziert Bulgarien mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:5 - am Freitag hatte es gegen England ein 0:4 gesetzt - das Tabellenende. Auch Kapitän Stilian Petrow und Sportdirektor Nasko Sirakow könnten das Team verlassen.

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