In Singapurs höchster Fußball-Spielklasse ist es am Dienstag beim Aufeinandertreffen der Young Lions mit Beijing Guoan zu heftigen Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld gekommen. Wenige Minuten vor dem Ende musste die S.League-Partie im Jalan Besar Stadium nach einem Raufhandel, an dem nicht nur die Spieler, sondern auch andere Personen beteiligt waren, beim Stand von 1:1 abgebrochen werden.

Bereits zuvor war es während des Spiels einmal zu einer tumultähnlichen Szene gekommen. Die beiden Young-Lions-Kicker Gabriel Quak und Faritz Abdul Hameed mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Singapurs Fußballverband hat eine Untersuchung angekündigt, beide Teams haben bis 14. September Zeit, ihren Bericht zu den Vorfällen abzugeben. Die Young Lions entschuldigten sich am Donnerstag für ihr "inakzeptables Fehlverhalten". Der Verein wird jedenfalls eine eigene Untersuchung einleiten, kündigte Team-Manager Eugene Loo an. Die Young Lions liegen in der Zwölferliga nach 27 Spielen auf Rang sieben, Beijing auf Platz neun.

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