Die Admira hat in der 10. Runde der Ersten Liga am Freitagabend den Sechspunktevorsprung in der Tabelle verteidigt. Die Niederösterreicher erreichten beim ersten Verfolger SCR Altach nach einer hektischen Partie ein 3:3-Remis und hielten damit die Vorarlberger und WAC/St. Andrä auf Distanz. Wegen Roter Karten für Friesenbichler und Schachner beendete die Admira das Match nur mit neun Spielern.

Die Admira erwischte einen Blitzstart und ging durch Treffer von Benjamin Sulimani (14.) und Bernhard Schachner (19.) früh mit 2:0 in Führung. Nach 20 Minuten wirkten die Altacher bereits wie die geschlagene Mannschaft, kamen jedoch durch Harald Unverdorbens neunten Saisontreffer (29.) zum Anschlusstreffer, Augenblicke vor der Pause glich Orhan Ademi (44.) sogar aus. Unmittelbar danach warf Admira-Stürmer Günter Friesenbichler (45.) im Altach-Strafraum die Nerven weg und flog nach einem Ellbogencheck gegen Mattias Sereinig mit Rot vom Platz.

Altach schaffte es in der zweiten Hälfte jedoch nicht, zehn Admiraner unter Druck zu setzen. Im Gegenteil: Nach einer ungeschickten Attacke von Jesus Brenes an Sulimani entschied Schiedsrichter Christian Dintar auf Elfmeter, Patrik Jezek (69.) brachte die Gäste in Führung. Sogar, als Bernhard Schachner (76.) die Gelb-Rote Karte sah und die Admiraner das Spiel gar zu neunt zu Ende spielen mussten, spielten sich die Vorarlberger kaum Chancen heraus. Ihre Bemühungen wurden in der 88. Minute dennoch belohnt. Gernot Suppan sorgte für den Altacher Ausgleich.

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